Mit Karl Müller fing alles an. Im Sommer Eis, im Winter Operetten.

EIS MACHEN MIT TRADITION

1951 kam Karl Müller nach Kleinmachnow, dem Ort der Künstler, Schriftsteller und Schauspieler. Da er sich selbst auch als Schriftsteller empfand und sogar Operetten schrieb, kaufte er das Haus am Uhlenhorst, was dann das spätere Eiscafé werden sollte.

Gleich im ersten Sommer kam er auf die Idee, in Kleinmachnow Eis herzustellen und zu verkaufen. Mit einer gebrauchten Eismaschine begann die Produktion. Der Verkauf fand durch ein kleines Fenster statt – natürlich nur im Sommer. Aber das störte zu Beginn der 50er Jahre niemanden. Hauptsache es gab Eis!
 


Auch in den 60er Jahren wird das Eis durch das Fenster gereicht, und das oft von Renate Klassen. Inzwischen gab es aber auch eine große Terrasse und ein richtiges Café, was für die Kleinmachnower so etwas war wie „die gute Stube mit Urlaubsgefühl“.

Um im Sommer das begehrte Eis zu genießen, standen die Menschen in langen Schlangen vor der Eistheke.

EISZEIT IN KLEINMACHNOW

Eis hat in Kleinmachnow eine lange Tradition. Seit 1951 ist KLASSENIS EISCAFÉ für viele Generationen hier eine Anlaufstelle für gutes Eis geworden. Das merkt man besonders am Wochenende, wenn sich Familien – egal ob jung oder alt – auf den Weg nach Kleinmachnow machen, um sich ein gutes Eis am Nachmittag zu gönnen.

Besonders beliebt: das Softeis, das viele Gäste noch aus ihrer Kindheit kennen und das Original jetzt ihren Kindern kaufen. Nur dass sie jetzt endlich selbst die große Portion bekommen – und ihre Kinder die kleine.
 


Die Liebe zum Eis war schnell bei Neffe Peter Klassen geweckt, so dass es einige Jahre später keine Frage war, wer Onkel Karls Eisdiele übernehmen würde: Peter Klassen führte das Handwerk weiter.

Im Winter schrieb Karl Müller weiter an seinen Operetten und lebte vom Eisgeld aus dem Sommer. Schon bald bekam er öfter Besuch von seinem Neffen Peter Klassen, der dann regelmäßig die Sommerferien bei seinem Onkel Karl in der Eismanufaktur verbrachte und dann später die Eisdiele weiterführte.

Die Lust auf gutes Eis wurde in Kleinmachnow immer größer und so mussten schnell neue Maschinen angeschafft werden. Manche wurden auch selbst gebaut, da in der DDR die Maschinen und Rohstoffe begrenzt waren. Dennoch, die kleine Eisdiele entwickelte sich immer mehr und Peter Klassen setzte seinen Ehrgeiz daran, im Sommer bestes Eis zu produzieren und im Winter die Eisdiele zu erweitern. Fast jedes Jahr konnten die Kleinmachnower ihre Eisdiele ein Stück wachsen sehen.

Als dann 1989/90 die Mauer fiel, stand wieder die Frage im Raum, was aus der Eisdiele werden sollte, denn auf einmal lockte schon wenige Meter weiter „West-Berlin“ mit seinen Attraktionen und natürlich den „echt“ italienischen Eissalons oder dem amerikanischen Fast-Food-Eis. Doch Familie Klassen gab nicht auf und vertraute weiterhin auf gute Qualität bei der Herstellung von Eis und erneuerte wieder einmal das Eislokal: neue Einrichtung, neue Maschinen und neue Angebote auf der Eis- und Speisenkarte.


Auch heute noch – wie schon seit rund 50 Jahren – ein Treffpunkt, um es sich im Sommer gut gehen zu lassen: die Terrasse von KLASSENIS EISCAFÉ in Kleinmachnow.

NEUE EISZEIT IN KLEINMACHNOW

Eine Generation später. Zum Jahreswechsel 2017/2018 übernimmt Michael, der Sohn von Peter und Renate Klassen, das Geschäft – 67 Jahre nach der Gründung durch den Großonkel Karl Müller 1951 beginnt weider einmal eine neue Zeit für das Eiscafé Kleinmachnow.

Heute gibt es neben den traditionellen Sorten auch ausgefallene Spezialsorten. Jede Woche kreiert Michael eine andere Variation und längst hat KLASSENIS nicht mehr nur im Sommer geöffnet, sondern auch im Winter. Aber immer steht die Nachhaltigkeit im Fokus, Bio und fairer Handel sowei das Beziehen der Zutaten und der Früchte möglichst aus der Region. Aromastoffe oder industrielle Eispasten sucht man in KE vergebens.

3 Generatioenn handgemachtes Eis und genauso wie vor 60 Jahren die Milch oder Erdbeeren vom Bauern – das bleibt Tradition.

Versprochen!

Öffnungzeiten

Jan – Feb (Sa + So 12 – 18h)
März – Dez: Di – So: 11.30 – 20h

März – Sept: Mo (bei gutem Wetter): Ausserhaus (13 – 18h)
Di – So: 12 – 20h
und nach Vereinbarung